# Wednesday, 06 June 2007

Auf der TechEd 2007 in Orlando, Florida (USA), hat Microsoft einige Neuigkeiten zu seinen Produkten angekündigt. Dazu zählen die offiziellen Namen von "Katmai" und "Orcas" sowie die kommende Generation von Forefront.

Microsoft Visual Studio 2008
Visual Studio "Orcas" heißt offiziell: Microsoft Visual Studio 2008. Die zweite Beta-Version dürfte in diesem Sommer erscheinen. Sie enthält die neue Visual Studio Shell, mit dem Entwickler individuelle Tools auf Basis der Visual Studio IDE (Integrated Development Environment) erstellen und verteilen können. Visual Studio "Orcas" wird Möglichkeiten für Entwickler, Teams und Unternehmen liefern, womit sie erfolgreich dynamische Applikationen und Lösungen für die Microsoft-Plattform programmieren können. Zusätzlich zur Unterstützung von Windows Vista und 2007 Microsoft Office System enthält Visual Studio "Orcas" verschiedene innovative Technologien: Microsoft .NET Language Integrated Query erleichtert die Programmierung von Lösungen, die Informationen analysieren und verarbeiten. "Atlas" ist ein Web-Client-Framework, das die Ajax-Stil-Entwicklung vereinfacht. "Cider" bietet den Oberflächen-Designer mit Tools zur Erzeugung von Windows Presentation Foundation-basierten Applikationen. Visual Studio "Orcas" ermöglicht die Anwendungsentwicklung auf der neuesten Microsoft-Plattform für jeden Entwickler, unabhängig von dessen Fähigkeiten und Expertise mit modernen Technologien.
Mehr Informationen hier: Orcas und VS 2008
Download: Derzeitige Pre-release Software Versionen von Visual Studio 2008 (CodeName "Orcas") kann man hier herunterladen: Visual Studio Code Name "Orcas" Downloads



BizTalk und .NET

Die zweite Beta-Version des BizTalk Server 2006 R2 (Rollup 2) ist ab sofort verfügbar, die finale Version wird Microsoft im dritten Quartal 2007 herausgeben. BizTalk Server 2006 R2 bietet eine RFID-Infrastruktur, nativen Support für EDI sowie neue Technologien für die Integration von .NET Framework 3.0, 2007 Microsoft Office System und Windows Vista. Eine CTP-Version der BizTalk Services und die erste öffentliche Beta-Version des Microsoft .NET Framework 3.5 unterstützen Microsofts SOA-Ansatz und die Entwicklung dynamischer Anwendungen. Die neue Applikation .NET StockTrader ist ein umfassendes, service-orientiertes Szenario für die Interoperabilität zwischen dem .NET Framework und IBM WebSphere.

Microsoft SQL Server 2008
Der offizielle Name für die nächste Generation des SQL Server lautet: Microsoft SQL Server 2008. Bislang wurde sie unter dem Code-Namen "Katmai" entwickelt. Die erste öffentlich verfügbare CTP-Version (Community Technology Preview) des SQL Server 2008 lässt sich ab sofort herunterladen unter: http://www.microsoft.com/sql/prodinfo/futureversion/default.mspx.
SQL Server 2008 bietet mehr Sicherheit, größere Skalierbarkeit und auf Regeln basiertes Management. Er schützt geschäftskritische Informationen und ermöglicht mit dem .NET Framework die Entwicklung neuartiger Anwendungen. Die Programmierung basiert auf Geschäftseinheiten anstelle von Tabellen und Zahlenkolonnen. Mit SQL Server 2008 können Entwickler alle Datentypen verwenden. Zudem lassen sich Anwendungen mit lokalisierten Informationen erstellen. Die neue Generation bietet eine skalierbare Infrastruktur, die Berichte und Analysen jeder Größenordnung und Komplexität bewältigt. Gleichzeitig ermöglicht sie durch enge Integration mit Microsoft Office System eine verbesserte Business Intelligence im gesamten Unternehmen. Weitere Informationen und erste Schritte mit SQL kann man hier erfahren: SQL für Einsteiger & Profis

Forefront "Stirling"
Die nächste Generation der Forefront Sicherheitsproduktlinie mit dem Codenamen "Stirling" wird die nächsten Versionen von Forefront Client Security, Server Security, Sicherheits- und Zugangslösungen sowie eine einheitliche Management-Konsole enthalten. "Stirling" fungiert als verteiltes Verwaltungssystem, das Unternehmen dynamisch vor neuen Bedrohungen schützt sowie nahtlose Integration von Sicherheit und Management mit den Forefront- und System Center-Produkten bietet. Sicherheitsrichtlinien lassen sich einmal auf Basis von Active Directory einrichten und anschließend auf alle Forefront-Produkte anwenden. Die erste CTP-Version von "Stirling" ist für die zweite Jahreshälfte 2007 geplant, die erste Beta-Version für das erste Halbjahr 2008 und die allgemeine Verfügbarkeit für das erste Halbjahr 2009. Microsoft hat auch die Beta-2-Version der Forefront Server Security Management-Konsole bereitgestellt. Die zentrale, web-basierte Verwaltungslösung für Microsoft Server Sicherheits-Anwendungen befindet sich unter: http://www.microsoft.com/forefront/serversecurity/mgmt/trial.mspx. Die finale Version soll im Sommer 2007 erscheinen.

Jetzt diesen Blogpost kommentieren: Comments [1]




Jahresübersicht: 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 2009 | 2008 | 2007 | 2006


Visual Studio Code - ein kostenloser Code-Editor für  Linux, OSX und Windows - jetzt ausprobieren