# Tuesday, 25 April 2006

Verbraucher werden heutzutage mit einer Vielzahl von Meldungen in verschiedenen Medien - allen voran dem Internet selbst - mit Sicherheitslücken in Software, aber auch anderen Risiken und Gefahren im Internet konfrontiert. Dies ist positiv, da es generell zu einer Sensibilisierung der Sicherheits-Probleme im Netz führt. Es gibt es aber auch Anzeichen dafür, dass Verbraucher dadurch verunsichert werden, dass es in vielen Fällen nicht mehr ersichtlich ist, ob eine Meldung wirklich relevant für sie ist.

Diese Tendenz ist gefährlich, weil sich Internetkriminalität weiter organisiert und professionalisiert hat und dadurch Risiken und Sicherheits-Vorfälle komplexer und für den Verbraucher weniger offensichtlich werden. Es besteht deshalb Bedarf für zielgerichtete und regelmäßige Informationen zum Thema Internet-Sicherheit. Das Sicherheitsbarometer warnt vor neuartigen und wiederkehrenden Risiken, gegen die die Maßnahmen eines Basis-Sicherheitschecks unter Umständen nicht oder nur begrenzt helfen. In Zeiten normaler Risikolage (keine akuten Warnungen) informiert das Barometer über die Basis-Sicherheitsmaßnahmen und sensibilisiert für aktuelle sicherheitsrelevante Themen oder Bedrohungen.

Die im Rahmen des Barometers beobachteten Gefahren sind zum einen Bedrohungen für den einzelnen Nutzer, seiner Daten und Privatsphäre oder aber Bedrohungen, die vom Nutzer ausgehen und dadurch für andere zur Gefahr werden.

Beispiele:

  • Bedrohungen durch Viren, Würmer, Trojaner, Spyware und andere bösartige Software
  • Phishing Attacken und andere Betrügereien
  • Angriffe auf Verfügbarkeit von Netzwerken und Einzel-PCs
  • Bot-Netzwerke
Zum 2. Gipfel zur Sicherheit der Informationsgesellschaft stellen Microsoft und T-Online, Partner der Initiative Deutschland sicher im Netz, das Sicherheitsbarometer vor. Mit diesem Instrument können jetzt Internetanwender auf einen Blick das aktuelle Gefährdungspotential im Netz erkennen. Links im Barometer führen den Nutzer zu Webseiten mit konkreten Hilfestellungen.

Die vier Farben des Barometers Grün, Gelb, Orange und Rot zeigen die Risikostufe an, die Experten aktuell der Bedrohung durch Viren, Würmer und Betrügereien im Netz beigemessen wird.
Grün zeigt ein normales Risiko an, also die allgegenwärtige Existenz von Schadcode im Netz gegen die sich aber jeder mit einem durch Basisschutz-Maßnahmen wappnen kann. Die Farben Gelb und Orange signalisieren, dass sich die Nutzer über akute, neu Gefahren mit signifikanter Reichweite informieren sollen oder besondere Aufmerksamkeit bei sicherheitsrelevanten Transaktionen erforderlich ist. Akute und sich rasch ausbreitende Gefährdungen - beispielsweise durch Internet-Würmer - werden durch ein rotes Signal im Barometer und zusätzlich durch die farbige Hinterlegung deutlich.

Mit dem Sicherheitsbarometer stellen wir den Internetnutzern ein effektives Werkzeug zur Verfügung, das ihnen hilft, aus der Vielzahl der Sicherheitsmeldungen die für sie relevanten herauszufiltern. Allein durch die Integration auf den Seiten von T-Online, einer der reichweitenstärksten Seiten im deutschsprachigen Internet schafft das Barometer hohe Aufmerksamkeit für das Thema Sicherheit und setzt damit einen wichtigen Impuls für die Nutzer, selbst aktiv zu werden“, so Andreas Kindt, Vorstand Technik der T-Online International AG.

Viele Warnmeldungen im Internet können nur von IT-Fachleuten richtig interpretiert werden. Bei der Entwicklung des Sicherheitsbarometers haben wir besonderen Wert darauf gelegt, schnell und einfach über Bedrohungssituationen im Internet zu informieren und dem Benutzer kontextbezogen die richtigen Ratschläge zu geben“, so Jürgen Gallmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Microsoft Deutschland GmbH. „Nur so erreichen wir, dass der Verbraucher den angebotenen Service auch in Anspruch nimmt.

Die Warnmeldungen werden in einem festgelegten Prozess zwischen den beteiligten Partnern und externen Experten auf einer breiten Informationsbasis generiert. In die Meldungen des Barometers fließen das Wissen der Fachleute vom Microsoft Security Response Center und die Informationen des Bürger-CERT ein, dem gemeinsamen Projekt des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und Mcert. Hinzu kommen die Erfahrungen der T-Online onComputer Redaktion, die Rückmeldungen der T-Online und MSN Kunden sowie Informationen aus dem Frühwarnsystem "DeepSight" von Symantec.

Das Sicherheitsbarometer wird zum Start zunächst auf den Webseiten der Initiative Deutschland sicher im Netz und von T-Online, Microsoft und msn integriert.
Darüber hinaus kann das Sicherheitsbarometer von jedem Portalbetreiber, sowie von jedem privaten Internetnutzer auf den jeweiligen Internetseiten kostenfrei eingebunden werden. Es steht als Banner im Hoch- und Querformat zur Verfügung. Die Informationen des Barometers können auch als Nachrichtentext frei abonniert werden (RSS-Feed) und so im eigenen Newsticker integriert werden.

Banner in eigener Homepage einbinden:
Die Standardeinbindung des Barometers erfolgt über das Einfügen eines IFRAME Objekts. Die im IFRAME aufgerufene Seite erzeugt einen Aufruf für die entsprechende Grafik und fügt dieser noch einen Zufallsparameter hinzu um nicht veraltete Grafiken aus Browser oder Proxy Cache darzustellen. Diese Form der Einbindung ist kompatibel mit dem meisten starken Browser-Sicherheitseinstellungen.

Integration 468 x 60 Banner:
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Integration 768 x 90 Banner:
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