# Monday, 20 February 2012

Probleme in Outlook-Umgebungen zu lösen oder gar nicht erst entstehen zu lassen ist die Aufgabe eines neuen Hilfsprogramms, das Microsoft jetzt kostenfrei veröffentlicht hat:

Mit dem Microsoft Outlook Configuration Analyzer Tool, kurz OCAT genannt, können lokale Outlook-Profile ab Microsoft Office Outlook 2007 bis ins Detail ausgelesen und auf Fehler oder Problemverursacher hin überprüft werden. Mehr als ein Mausklick ist dafür nicht notwendig – das Tool sucht sich alle benötigten Pfade und Dateien auf der lokalen Maschine selber, erlaubt optional aber auch die Verwendung eines anderen Benutzerprofils unter vorheriger Angabe der notwendigen Zugangsdaten.

Mit umfassenden Berichten, die neben einer Exportmöglichkeit auch auf verschiedene Arten dargestellt und unterschiedlich kategorisiert werden können, wird das Innenleben der Outlook-Konfiguration nach Abschluss der Analysearbeiten seziert und zur eingehenden Untersuchung dargeboten. Diese werden übrigens besonders reichhaltig, wenn Sie noch vor der Nutzung des Tools Outlook starten. Womit gleichzeitig auch gesagt wäre, dass Outlook während der Nutzung des Tools keineswegs geschlossen sein muss. Erkennt das Tool einen Fehler oder ein mögliches Problem, so werden unmittelbar auch genauere Problembeschreibungen und Lösungshilfen aus der Microsoft Support Knowledge Base angeboten. Zudem lassen sich erkannte Probleme zurückstellen, etwa wenn Sie ein mögliches Problem wie eine übergroße Anzahl an E-Mails pro Posteingangsordner gar nicht beheben, oder sich zunächst auf die wichtigsten Probleme konzentrieren möchten.

Für Supportmitarbeiter ist die Möglichkeit, die Berichtsdaten in XML-Dateien zu exportieren, besonders wertvoll: Sie können diese dann in aller Ruhe mithilfe von OCAT auf einem anderen Computer untersuchen, ohne die Hilfesuchenden länger als erforderlich an ihrem Arbeitsplatz stören zu müssen. OCAT findet den Weg auf Ihre Computer über ein Installationsprogramm, mit dem auch die vollständige Deinstallation über die Systemsteuerung bestens gewährleistet ist. Da das Tool als Grundlage das weit verbreitete Microsoft .NET Framework ab Version 2.0 (veröffentlicht Anfang 2006) voraussetzt, werden Sie ggf. in einigen wenigen Fällen während des Installationsprozesses zur gesonderten Framework-Installation aufgefordert.

Mit dem Microsoft Outlook Configuration Analyzer Tool (OCAT) steht Ihnen also ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem Sie durch umfassende Konfigurationsinformationen Outlook-Probleme von vorne herein vermeiden, oder dank reichhaltiger Analysemöglichkeiten schneller als bisher erkennen und somit bestmöglich beheben können.

Weiterührende Informationen:

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