# Monday, 27 September 2010

Microsoft weitet die kostenlose Lizenz für sein Antivirus-Programm "Microsoft Security Essentials (MSE)" ab sofort auf kleine Firmen aus. Microsoft bietet also kostenfrei seine Sicherheitssoftware, ein sehr guter Virenschutz, auch Unternehmen an!
Bei Security Essentials verboten bisher die Lizenzbedingungen die Verwendung auf einem gewerblich genutzten PC. Doch Microsoft hat die Lizenzbedingungen für MSE angepasst, so dass Kleinunternehmen mit bis zu 10 Rechnern MSE ab Oktober 2010 ebenfalls kostenfrei nutzen dürfen. Während das Antivirenprogramm bislang also nur für Einzelplatzrechner in Privathaushalten kostenlos verfügbar war, können jetzt auch kleine Betriebe Microsoft Security Essentials gratis für bis zu zehn Windows-Rechner einsetzen. Unternehmen, die Virenschutz für mehr als zehn Computer benötigen, bietet Microsoft weiterhin seine kostenpflichtigen Forefront-Produkte an. (Microsoft Forefront ist eine umfassende Familie von Sicherheitsprodukten für Unternehmen, bietet besseren Schutz und größere Kontrolle, da die Forefront-Produkte sich in Ihre bestehende IT-Infrastruktur integrieren und eine einfachere Bereitstellung, Verwaltung und Analyse bieten.)

Aber zurück zum Thema:
Gerade kleine Betriebe haben nicht immer die Ressourcen, sich nachhaltig um die Sicherheit ihrer Computer zu kümmern. Microsoft unterstützt diese Unternehmen daher ab sofort mit einer Gratislizenz für die Sicherheitssoftware Security Essentials, die sie auf bis zu zehn PCs vor Viren, Würmern und anderer bösartiger Malware schützt. Bitte prüfen Sie vor dem Einsatz der Software die Lizenzbestimmungen dementsprechend. Einmal installiert, kontrolliert ein regelmäßiger Virenscan von Microsoft Security Essentials alle heruntergeladenen Daten und E-Mail-Anhänge, alle laufenden Prozesse sowie alle Dateien, auf die zugegriffen wird. Schadprogramme haben somit keine Chance, sich auf dem Rechner auszubreiten. Die Überwachung des Systems erfolgt mit Microsoft Security Essential in Echtzeit und läuft im Hintergrund. Wurde ein Schädling gefunden, entfernt die Sicherheitssoftware diesen von der Festplatte. Mit Hilfe des so genannten Dynamic Signature Services werden Dateien, die verdächtige Aktivitäten aufweisen, an einen Server gesandt. Ist dort bereits etwas über diese Datei bekannt, wird der Nutzer darüber informiert. Microsoft Security Essentials ist für Windows XP, Windows Vista und Windows 7 erhältlich und steht zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Jetzt zugreifen, denn ich finde dies ist ein toller Schritt und faktisch ein Geschenk was die Sicherheit Ihres Unternehmens steigert! :-)

Weiterführende Informationen:

Update: 08.10.2010 - Seit Anfang Oktober dürfen Kleinunternehmen nun MSE einsetzen. Die Lizenzbestimmung finden Sie hier im Detail.
Ein Auszug daraus:

RECHTE ZUR INSTALLATION UND NUTZUNG.

  • Heimnutzung
    Wenn Sie ein Heimnutzer sind, sind Sie berechtigt, eine beliebige Anzahl von Kopien der Software auf Ihren persönlichen Geräten zur Verwendung durch in Ihrem Haushalt ansässige Personen zu installieren und zu nutzen. Als Heimnutzer sind Sie nicht berechtigt, die Software bei kommerziellen, gemeinnützigen oder Einnahmen erwirtschaftenden Geschäftsaktivitäten zu nutzen.
  • Kleinunternehmen
    Wenn Sie ein Kleinunternehmen betreiben, sind Sie berechtigt, die Software auf bis zu zehn (10) Geräten in Ihrem Unternehmen zu installieren und zu nutzen.
  • Beschränkungen
    • Die Software darf nicht auf einem Gerät genutzt werden, auf dem eine Enterprise-Version eines Microsoft Windows-Betriebssystems ausgeführt wird.
    • Die Software darf nicht auf Geräten genutzt werden, die im Eigentum von Regierungs- oder akademischen Einrichtungen stehen.

 

Jetzt diesen Blogpost kommentieren: Comments [2]


Sunday, 03 October 2010 22:25:16 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Hallo Kay,

zunächst finde ich es wirklich nett, das es eine schlanke und kostenlose Antivierensoftware von Microfoft gibt. Das diese jetzt auch in kleinen Firmen eingesetzt werden darf, ist natürlich noch besser. Leider laufen die Security Essentials nicht auf dem Windows Server 2008, da wo ein Virenscanner so richtig ins Geld geht.

Jan
Sunday, 03 October 2010 23:25:06 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Hallo Jan,
das ist korrekt, MSE läuft nicht auf Server-Systemen. Dafür, nutzt man dann am besten Forefront, wie beschrieben. Forefront ermöglicht die zentrale Verwaltung und eine nahtlose Integration in IT-Infrastrukturprodukte wie zum Beispiel Active Directory. Auf Microsoft Forefront basierende Lösungen sind skalierbar von wenigen bis zu mehreren Tausend Benutzern. Das dürfte eines der wichtigen Unterschiede sein.

In dieser Hinsicht unterscheiden sich die Forefront-Sicherheitsprodukte von den Microsoft-Sicherheitsprodukten für Privatbenutzer wie zum Beispiel Microsoft Security Essentials (der Nachfolger von Windows Live OneCare) – einem Produkt, das speziell für den Schutz von PCs für private Benutzer entwickelt worden ist, die nicht innerhalb eines Netzwerks arbeiten.

Ich verstehe Deinen Hinweis, vollkommen, gar keine Frage.
Viele Grüße,
Kay

All comments require the approval of the site owner before being displayed.
Name
E-mail
Home page

Comment (HTML not allowed)  

[Captcha]Enter the code shown (prevents robots):

Live Comment Preview


Jahresübersicht: 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 2009 | 2008 | 2007 | 2006


Visual Studio Code - ein kostenloser Code-Editor für  Linux, OSX und Windows - jetzt ausprobieren