# Sunday, 27 January 2008

Der Windows XP-Rechner läuft unstabil und verabschiedet sich regelmäßig mit einem Absturz.
Abhilfe schaffen, kann hier die
Microsoft-Absturzanalyse Windows Memory Diagnostic.

Oft ist an solchen Problemen ein fehlerhafter Hauptspeicher schuld. Microsoft bietet für solche Fälle das kleine Tool "Windows Memory Diagnosic" zum Download an. Das Tool überprüft die im Rechner befindlichen Speicherbausteine und schlägt bei Problemen Alarm. Die Bedienung des Tools hat Microsoft bewusst einfach gehalten.

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Sreenshot >>

Die Speicher-Tests selbst werden unter DOS durchgeführt. Beim ersten Start des Tools unter Windows haben Sie die Möglichkeit, entweder eine Boot-Diskette oder eine Image-Datei für eine Boot-CD zu erstellen. Die Image-Datei "windiag.iso" wird auf der Festplatte gespeichert und kann anschließend mit einem Brennprogramm auf einen CD-Rohling gebrannt werden.

Nach dem Neustart des Rechners mit eingelegter Boot-Diskette/CD-ROM beginnt "Windows Memory Diagnostic" mit der Überprüfung des Hauptspeichers mit den Standardeinstellungen. Sobald der erste Testdurchlauf abgeschlossen ist, folgen immer weitere Testdurchläufe, bis ein Fehler gefunden wurde oder das Programm beendet wird.

Mit der Taste "T" können die Einstellungen verändern werden. In der Regel reichen ein oder zwei Testdurchläufe aus, um festzustellen, ob ein RAM-Riegel einen Defekt hat. Wer es dennoch genauer wissen möchte, der kann das Tool mit den "Extended Test"-Einstellungen über Nacht durchlaufen lassen. Sollte das "Windows Memory Diagnostic"-Tool einen Fehler beim Hauptspeicher melden, dann empfiehlt Microsoft das Problem zu beheben, bevor Windows erneut gestartet wird. Um das Programm zu beenden drücken Sie die Taste "X".

Weitere Infos & Download
Das Tool läuft auf allen x86-Rechnern und unterstützt alle Intel-. AMD- und dazu kompatible Systeme. Außerdem werden alle Arten von Speicherriegeln unterstützt, wobei sich im Rechner allerdings nicht mehr als insgesamt vier Gigabyte Speicher befinden sollten. Windows Memory Diagnostic überprüft den RAM-Speicher Ihres Computers auf Fehler. Die Diagnose beinhaltet eine umfassende Auswahl an Speichertests. Wenn bei der Ausführung von Windows Probleme auftauchen, können Sie mit der Diagnose feststellen, ob das Problem durch Hardwarefehler verursacht wird, z. B. RAM-Speicher oder Speichersystem des Motherboards. Windows Memory Diagnostic soll schnell und einfach sein. Auf den meisten Konfigurationen können Sie in weniger als 30 Minuten die Diagnose downloaden, die Dokumentation lesen, und den ersten Test starten und abschließen.

Um Windows Memory Diagnostic zu starten, starten Sie den Computer neu, während sich die Diskette oder CD-ROM im Laufwerk befindet, auf dem Windows Memory Diagnostic installiert ist. Nach dem Neustart wird Windows Memory Diagnostic geladen und es erscheint die Benutzeroberfläche. Nach dem Laden startet der erste Testlauf mit einer Standardtestsuite. Er wird bis zum Ende fortgesetzt, wenn die Windows Memory Diagnostic nicht angehalten oder beendet wird. Wenn der erste Testlauf abgeschlossen ist, beginnt ein zweiter Testlauf mit denselben Einstellungen wie zuvor. Die Testdurchläufe werden fortgesetzt, bis Windows Memory Diagnostic beendet wird.

Die Dauer eines Testdurchlaufs hängt vom Prozessor und der Größe des Hauptspeichers ab. Laut Microsoft dauert ein Testdurchlauf bei einem Pentium 4 mit 2,8-Gigahertz-CPU und einem Gigabyte RAM knapp 7,5 Minuten.

Weitere Informationen zum kostenfreien Tool finden Sie auf
dieser Website bei Microsoft.

Download:

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Sunday, 27 January 2008 14:33:33 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Bei Vista ist das Tool glaube ich schon eingebaut. Jedenfalls hatte ich mal so ein Tool ausgeführt, um meinen neuen Speicher zu testen. Nachdem ich meinen Rechner auf 4 GB aufgerüstet hatte, war VISTA sehr häufug abgestürzt. Das Programm hatte mir aber keinen Fehler im Speicher gemeldet. Ich habe gestern Vista in der 64 Bit Version neu aufgesetzt, allerdings leider hat das keine Besserung gebracht, ausser, das jetzt die vollen 4 GB zur Verfügung stehen.... :-(
Jan Baer
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